16 Oktober 2007

o la luce

Am Sonntag habe ich mich, obwohl immer noch krank, aufgerafft und bin ins Museum gegangen, es war der letzte Tag der Ausstellung Cabianca e la civiltà dei Macchiaioli, die mir sehr warm empfohlen wurde, konnte ich doch schon nicht auf diese Schokoladenmesse nach Perugia fahren..., wollte ich doch nicht diese Gelegenheit auch noch verpassen. Fast ausschliesslich Bilder von Vincenzo Cabianca und einiger seiner Mitstreiter, der Macchiaioli, italienische Maler, die zur gleichen Zeit wie die franzoesischen Impressionisten arbeiteten. Vorher habe ich noch nie etwas von ihnen gehoert. Und es war herrlich, sie kennenzulernen! So eine schoene Ausstellung - und das ist das einzige passende Wort, sie war einfach so schoen! Die Bilder: ein einziges Leuchten des toskanischen Abendlichtes oder Morgenlichtes, eine Ruhe, wunderbar zu betrachten und dem schwachen Zustand meiner selbst so wohltuend. Die Haengung auch so: Alle Werke hingen auf einer sanft graublauen Stoffbespannung, die Raeume waren sonst geschmackvoll holzvertaefelt und weiss gestrichen. Wir wurden von einem Studenten, kaum aelter als ich selbst, gefuehrt, der lebendig und selbst begeistert erzaehlt hat.
Und dieses Licht! Der romantische Zufall wollte, dass just waehrend meines Besuchs eben dieses toskanische Licht der Malerei auch draussen auf die Umgebung fiel und da die Villa Bardini hoch ueber der Stadt im Oltrarno liegt, war der Genuss vollkommen.

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